Projektmanagement in Animes, Teil II: Gescheiterte Projekte

Veröffentlicht von Daria - 30. August 2022

Willkommen zurück, meine lieben Anime-Nerds! Im ersten Teil der Reihe "Projektmanagement in Animes" ging es um erfolgreiche Projekte sowie um die Mittel, die ein Projekt zum Erfolg führen können. Zu diesen gehören iterative Arbeitsweise und das Balance der Dimensionen des magischen Dreiecks des Projektmanagements (Ressourcen, Kosten, Zeit). In diesem Teil widmen wir und den gescheiterten

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 Dann werden die Gründe für das Scheitern der Projekte erläutert. Auch hier werdet ihr ein paar nützliche Projektmanagement-Methoden kennenlernen, die ihr in eigenen Projekten anwenden könnt. Lasst uns wieder in die spannende Anime-Welt eintauchen und dabei etwas Neues lernen!

Haikyuu: Das Spiel Karasuno gegen Aoba Josai

Das Volleyball-Team von Karasuno Oberschule hat sich zum Ziel gesetzt, sich zu ändern und besser zu werden. Die Jungs wollte unbedingt zu dem Nationalmeisterschaften zugelassen werden. Dafür haben sie hart trainiert und die ganze Freizeit geopfert, um ihre Volleyball-Skills zu verbessern. Das Ziel, das Team der Aoba Josai Oberschule zu besiegen, war jedoch viel zu impulsiv und kurzfristig gesetzt. Das Karasuno-Team hat in dem Spiel gegen die starken Gegner eine bittere Niederlage erlitten. Die Ambitionen allein sind nicht genug, um Projekte erfolgreich zu realisieren. Hätten sich die Jungs realistischere Ziele gesetzt, wäre es möglicherweise nicht zu einer bitteren Niederlage gekommen.

Die Risikoanalyse: Ein unverzichtbarer Baustein der Projektplanung

Auch wenn man viel Zeit, Kraft und Nerven in ein Training investiert und sichtbare Fortschritte macht, ist es noch keine Garantie, dass man eine Meisterschaft gewinnen wird. Denn man steht nicht alleine auf dem Feld. Die Gegner, die genauso hart oder sogar härter trainiert haben, stellen immer ein Hindernis auf dem Weg zum begehrten Sieg dar. Und diese Gegner darf man auf keinen Fall unterschätzen. Bei der Projektplanung ist es genauso: Man muss bedenken, dass es eventuell Hindernisse und Konkurrenz geben wird. Beachtet man das nicht, wird man es schwer haben, das Projekt zum Erfolg zu führen. Aus diesem Grund ist eine Risikoanalyse ein unverzichtbarer Bestandteil des Projektmanagements. Und genau an diesen wichtigen Bestandteil hat das Karasuno-Team nicht gedacht! Die Risikoanalyse umfasst alle Aktivitäten zur Einschätzung, Bewertung und Priorisierung der Risiken im Projekt. Zudem bewertet sie die möglichen Konsequenzen, welche die jeweiligen Risiken mit sich bringen. Sie bildet eine solide Basis für weitere Projekt- und Ressourcenplanung und darf deswegen nie vergessen werden.

Welche Risiken gibt es?

Als Risiken können verschiedene menschliche und nichtmenschliche Faktoren fungieren, zum Beispiel mangelhafte Leistung des Projektteams, operative Pannen, schlechte Planung oder explodierende Kosten. Auch die Konkurrenz stellt ein Risiko dar und darf deswegen nicht unterschätzt werden. Alle Arten von Risiken haben etwas gemeinsam: Sie führen zu realen Schäden an Projekt und an dem Unternehmen, welches das Projekt betreut. Betroffen sind dabei die drei Dimensionen des magischen Dreiecks des Projektmanagements: Zeit, Kosten und Qualität. Wie man eine Risikoanalyse durchführt, erfahrt ihr in diesem STRG-Artikel. Food Wars: Somas Shokugeki gegen den Lehrer aus Frankreich Soma Yukihira ist ein sehr talentierter junger Koch. Bei dem Shokugeki (einem Kochduell) gegen einen erfahrenen Gegner verliert er jedoch, obwohl er von seinen Kochkünsten fest überzeugt ist. Der Grund dafür ist die fehlende Qualifikation seines Teams: Obwohl er und seine Teampartnerin ausgezeichnete Köche sind, sind sie ihrem Gegner weit unterlegen. Bei der Projektplanung ist es sehr wichtig zu wissen, was das Projektteam für Kenntnisse und Skills hat, und ob diese für die Realisierung des Projekts ausrechend sind. Werden diese Dinge nicht beachtet, entstehen unrealistische Ziele, die mit dem jetzigen Kenntnisstand und Skillevel des Teams nicht zu erreichen sind.

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