5 Tipps für eine höhere Engagement-Rate auf Instagram – ganz ohne gekaufte Abonnenten und Likes!

Veröffentlicht von Ramona - 13. Februar 2020

Was Social Media Marketing betrifft, ist Instagram mittlerweile der absolute Spitzenreiter. Mit über 1 Milliarde Usern und 500 Millionen täglichen Nutzern scheint diese App nahezu perfekt, um seine Zielgruppe zu erreichen. Es ermöglicht durch seine Bild-Posts eine visuelle Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden und nimmt dabei inspirierende, sowie emotionale Züge an. Einer Studie von Forrester

instagram1-1050x700

✨ Zauberwort Engagement

Eine erfolgreiche Instagram-Präsenz bedeutet aber etwas mehr, als einige Abonnenten zu besitzen. Interagieren deine Follower nicht mit deinen Beiträgen, zieht dich der Algorithmus immer weiter runter, ganz egal wie viele Abonnenten dein Account aufweisen mag. Um das zu verhindern, sollte man seine gesamte Engagement Rate immer im Blick haben und fördern. Umso höher deine Engagement-Rate ist, umso relevanter wirst du für den Algorithmus auf Instagram, und deine Beiträge werden mehr Leuten angezeigt.

Die Engagement-Metriken setzen sich zusammen aus

  • Likes
  • Follower
  • Views
  • Interaktionen
  • Klicks

Ansprechende Bilder und interessante Themen bilden natürlich die Grundlage, da man sich unter unzähligen anderen ästhetischen Beiträgen durchsetzen muss. Anstatt aber darauf zu hoffen, dass sich das Engagement von ganz alleine erhöht, kann man gezielt daran arbeiten. Nachfolgend findest du einige Tipps, wie du den Algorithmus von Instagram zu deinem Vorteil nutzen kannst und mit kleinen Änderungen große Resultate an deiner Engagement Rate erzielst.

🕜 Die richtige Zeit

Erstellst du dir ein Unternehmensprofil, bekommst du einen Einblick in deine Insights und kannst unter der Sparte „Zielgruppe“ einsehen, zu welchen Zeiten deine Abonnenten im Durchschnitt am aktivsten sind. Es ist ratsam, deine Postings auf diesen Zeitraum zu planen, um das Engagement auf deinem Post zu erhöhen. Des Weiteren solltest du immer zur ungefähr gleichen Zeit Beiträge veröffentlichen, da der Algorithmus sich diese Regelmäßigkeit auf Dauer merkt. Das erhöht die Chancen, dass dein Beitrag auf der Startseite deiner Abonnenten weiter oben angezeigt wird.

💬 Hashtags

Es ist wahrscheinlich jedem bekannt und bei einigen stellen sich bei dem bloßen Wort „Hashtag“  bereits die Nackenhaare auf,  das ändert aber nichts an der Tatsache, dass sie eine enorm große Rolle im Instagram-Business spielen. Solange du nicht von ganz alleine bereits eine sehr große Reichweite besitzt, solltest du auf sie nicht verzichten. Instagram gestattet derzeit 30 Hashtags, es ist jedoch nicht ratsam dies voll auszuschöpfen, da man sonst ganz schnell als „Spam“ kategorisiert werden kann und der Beitrag anschließend niemandem mehr angezeigt wird. Zusätzlich ist es wichtig, Hashtags zu nutzen, welche auf deinen Beitrag abgestimmt sind. Setzt du populäre Hashtags, wie #happy, dann wird dein Beitrag zwar Millionen von Nutzern angezeigt, diese werden sich aber wahrscheinlich nicht für deinen Post interessieren und weiterscrollen. Das führt dazu, dass dein Beitrag von Instagram als irrelevant eingestuft wird und dein Engagement stagniert. Viel besser ist es, kleinere Hashtags zu benutzen, um eine bessere Sichtbarkeit zu erlangen. Sei dir sicher, dass der Hashtag auch wirklich zu deinem Bild passt und überlege dir, ob er die User in dieser Kategorie auch tatsächlich anspricht.

📢 Stelle deinen Followern fragen

Kennst du diese typischen Influencer, die ständig fragen, zu welcher Destination du gerne mal reisen würdest, was dein Lieblingsessen ist oder ob du auch schon mal geatmet hast? Gar nicht so dumm, wie es im ersten Moment vielleicht wirken mag, denn Fragen stellen ist der einfachste Weg, deine Abonnenten dazu zu bewegen, mit deinem Post zu interagieren und somit deine Engagement-Rate zu erhöhen. Womit wir dann auch gleich beim nächsten Punkt sind;

👥 Interagiere mit deiner Community

Eine Verbindung zu deiner Community ist das A&O um dein Engagement drastisch zu erhöhen, denn niemand spricht gerne zu einer Wand. Deinen Abonnenten soll also das Gefühl vermittelt werden, dass es dich interessiert, was sie zu sagen haben. Beantworte daher konstruktive Kommentare, bedanke dich, sei proaktiv! Damit erhöht sich nicht nur die Chance, dass die Personen wieder mit deinen Beiträgen interagieren werden, sondern es sorgt ebenfalls für den Anstieg deines Engagements, weshalb Instagram deinen Beitrag als relevant einstufen wird und er mehr Reichweite generiert.

💎 Ein einzigartiger Feed

Als angehender Content Creator auf Instagram solltest du nicht nur darauf achten, deine schönsten und qualitativ hochwertigsten Fotos zu veröffentlichen, sondern auch immer die Gesamtästhetik deines Feeds im Blick behalten. Die meisten neuen Besucher deines Profils schauen sich zunächst die Gesamtdarstellung des Profils an, bevor sie sich dazu entscheiden einzelne Beiträge anzusehen. Daher ist es wichtig, direkt einen schönen Gesamteindruck zu erstellen, um sie auf dem Profil zu halten. Das erzielst du beispielsweise durch die Benutzung einheitlicher Farben, welche in jedem Bild wiederzufinden sind. Du solltest nicht auf jedem Foto einen anderen Filter verwenden, denn das wirkt in der Gesamtansicht eher kunterbunt und störend.

🤳🏻 Mehr als nur Fotos

Wie man sieht kann man schon mit dem Beachten von einigen kleinen Punkten seine Präsenz auf Instagram massiv verstärken, und dadurch vielleicht den ein oder anderen Like und Follower mehr einkassieren. Alles in allem gibt es natürlich kein Grundrezept an das man sich zwingend halten muss um auf Instagram abzuheben. Trotzdem können diese Punkte als Helfer fungieren, die es dir erleichtern, auf Instagram eher gesehen, als übersehen zu werden.

Das könnte Dich auch interessieren

Speedforce – Pt. III: Wasserfall Diagramm

Was bisher geschah: In der letzten Folge haben wir unsere erste Webseite analysiert. Heute stürzen wir uns in die Tiefen des Wasserfall Diagramms... Wasserf...

Werbung auf Twitter – Hör mal wer da zwitschert

Den richtigen Kanal für seine Werbemaßnahmen zu finden ist schwierig. Die potenziellen Käufer müssen sich auf dem ausgewählten Social Media Kanal bewegen, ...

Der SHIFT vom Web zur App – Teil 2

Wer die Wahl hat hat die Qual: Nachdem wir uns im letzten Teil mit den verschiedenen Techniken beschäftigt haben, die für unsere App in Frage kommen, werden w...